So., 02.03.2014, Dachau
Der Pleinairismus brachte wie keine Kunstrichtung zuvor Kunstschaffende in einen intensiven Kontakt mit der Landschaft, der heimischen Bevölkerung, deren Kultur und Lebensverhältnisse. So entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an landschaftlich besonders reizvollen Orten Künstler-kolonien. Seit zwei Jahrzehnten schon stellt die Gemäldegalerie in Einzelausstellungen verschiedene europäische Künstlerkolonien vor. Davon wurden einige in Zusammenarbeit mit dem Bezirksmuseum realisiert.
In der gemeinsamen Ausstellung „Die Künstlerkolonie Dachau 1880 – 1920“ geben Gemäldegalerie und Bezirksmuseum zum ersten Mal einen Überblick über die große Vielfalt des Kunst- und Kulturschaffens der Künstlerkolonie Dachau, das weit über die Werke der bildenden Künste hinausgeht und in vielfältiger Weise auch die Bereiche Musik und Literatur umfasst.
Den Gründen, warum es in diesen Jahrzehnten um die Wende zum 20. Jahrhundert in Dachau zur „Kulturexplosion“ kam, will die Ausstellung nachgehen. Der Ausstellungsteil in der Gemäldegalerie rückt die bildenden Künstler in den Mittelpunkt der Betrachtung und beleuchtet die vielfältigen Wechselwirkungen von Künstlerleben hier und Bürgersinn dort. Denn im regen Austausch mit der Bürgerschaft entstand viel Neues, von dem Manches, wie die Gemäldegalerie bis heute Bestand haben.
| Termin: | Sonntag, 2. März 2014 13:30 |
| Ort: | S-Bahnhof Dachau |
| S-Bahn-Ankunft: | 13:31 (S2 Richtung Petershausen) |
| Info: | www.dachauer-galerien-museen.de/index.php/aktuelle-ausstellung-gemaeldegalerie |
| Eintritt: | € 5,-, ermäßigt € 3,- |
| Kontakt: | Walter Ammon, Tel.: 089-57933933 |
